
Saar-Hunsrück – im Westen was Neues
Im Westen Deutschlands finden sich natürlich auch ganz wundervolle Motorradtouren! Wir stellen hier einen Turn vor, der zur Saar, in den Hunsrück und an der Mosel entlangführt.
Saarland
Wann die Saison beginnt und wie man am besten in die Region kommt.

Die schönste Zeit im Saarland ist von Mai bis Oktober. Das Klima ist mild und vergleichsweise sonnig – das Saarland zählt zu den wärmeren Ecken Deutschlands. Im Frühsommer leuchten die Streuobstwiesen des Bliesgaus, der Spätsommer und die ersten goldenen Herbsttage sind ideal für die Waldstrecken des Hochwalds, wenn der Verkehr nachlässt und die Kurven am besten laufen. Hochsommerliche Hitze fängt man gut im kühleren, schattigen Hochwald ab.
Die Anreise ist einfach: Die A6 verbindet das Saarland von Osten her mit dem Großraum Mannheim/Kaiserslautern, die A8 und A1 binden den Westen und Norden an, die A620 zieht als Stadtautobahn entlang der Saar durch Saarbrücken und Saarlouis. Aus Frankreich und Luxemburg ist man in Minuten über die Grenze. Wer das kleine Land erkunden will, hat dank kurzer Wege von jedem Standort aus alle Reviere in Reichweite – die drei bikergerechten Hotels auf dieser Seite sind gute Basislager für eine Woche Saarland.
In Deutschland fällt für Motorräder keine Pkw-Maut und keine Vignette an. Im benachbarten Frankreich und in Luxemburg geht es ebenfalls vignettenfrei weiter – die französischen Autobahnen sind allerdings teils mautpflichtig (Ticketsystem an der Mautstation). Für die klassischen grenznahen Land- und Nebenstraßen-Runden spielt das keine Rolle.

Das Saarland ist so klein, dass die Grenze fast immer in Reichweite liegt: Von Saarbrücken sind es keine zehn Kilometer nach Frankreich, von Perl an der Mosel liegen Luxemburg und Frankreich in Sichtweite. Kontrollen gibt es im Schengen-Raum in der Regel keine – Ausweis, Führerschein, Fahrzeugschein und Versicherungsnachweis gehören trotzdem ins Gepäck. Was sich mit der Grenze ändert, sind die Regeln.
Frankreich verlangt von Motorradfahrern mehr als Deutschland. Die Warnweste muss mitgeführt und beim Verlassen des Fahrzeugs nach Panne oder Unfall angelegt werden – die Pflicht gilt ausdrücklich auch für zwei- und dreirädrige Kraftfahrzeuge. Dazu kommt eine Vorschrift, die viele übersehen: Der Helm muss in Frankreich auf allen vier Seiten reflektierende Elemente tragen. Viele in Deutschland verkaufte Helme haben sie nicht, und das gilt auch für Durchreisende. Für die Fahrt in eine französische Umweltzone – für Saarland-Ausflüge vor allem Straßburg – braucht es die Crit'Air-Plakette, die es nur vorab online gibt (rund fünf Euro). Am Motorrad ohne Windschild wird sie sichtbar an einem fest verbundenen Teil angebracht. Verstöße kosten für Motorräder 68 Euro. Die Promillegrenze liegt bei 0,5, in den ersten drei Jahren nach dem Führerschein bei 0,2. Die Autoroutes sind größtenteils gebührenpflichtig – über Landstraße fährt man ohnehin schöner.
In Luxemburg ist die Straßennutzung mautfrei, auch auf der Autobahn. Es gilt Tempo 50 innerorts, 90 außerorts und 130 auf der Autobahn, bei Nässe 110. Die Promillegrenze liegt bei 0,5, bei weniger als zwei Jahren Fahrpraxis bei 0,2. Die Warnweste ist beim Verlassen des Fahrzeugs nach Panne oder Unfall auf Autobahnen und Schnellstraßen Pflicht.
Praktisch: Eine Tagesrunde über die Grenze ist im Saarland Alltag, kein Abenteuer. Beim Abbiegen nach Lothringen gehören Warnweste und Reflexkleidung ins Gepäck, und die Städte mit Umweltzone bleiben außen vor, solange keine Crit'Air-Plakette am Bike klebt.
Für die Feinplanung: die Auskunft der Region selbst und die aktuelle Verkehrslage.

Im Westen Deutschlands finden sich natürlich auch ganz wundervolle Motorradtouren! Wir stellen hier einen Turn vor, der zur Saar, in den Hunsrück und an der Mosel entlangführt.

Das Hotel Am Wildpark liegt in Sankt Ingbert in einem Naherholungsgebiet mit waldreicher Umgebung. Direkt gegenüber befindet sich der Wildpark, der dem Hotel den Namen gab.
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